Remote Desktop (RDP) mit Linux (debian)

Unter Linux wird über das Netzwerk meistens direkt auf den X-Server verbunden oder man nutzt VNC oder den proprietären NX-Server. Aus praktischen Gründen möchte ich jedoch über den normalen RDP-Client unter Windows direkt auf den Linux-Desktop verbinden können. Dies ist mit dem Paket xrdp grundsätzlich möglich. Nur sollte auch direkt auf eine bereits laufende Session zugegriffen werden können. Dazu braucht es einige Anpassungen. Grundsätzlich werden die beiden Pakete (inkl. Abhängigkeiten) benötigt: xrdp und vino. Weiterlesen

DVB-Streaming mit VLC unter Linux

Ich möchte hier kurz aufzeigen, wie man auf ziemlich einfache Weise einen Streaming-Server mit Hilfe des bekannten VLC-Players aufsetzen kann. Ziel des kleinen Projektes ist es, mehrere Streams (in diesem Fall vier) mit Hilfe von mehreren VLC-Instanzen bereit zu stellen. Als Quelle dient eine DVB(-C)-Karte von Digital Devices, die es ermöglicht, bis zu acht Tuner in diversen Kombinationen über eine Karte (Bridge) zu betreiben. Als Stream wird ein Video mit 480 Zeilen (progressiv/16:9) in einem ts-Container (TransportStream) und mit H.264 Datenreduktion (Codec) aufbereitet. Das Audio wird als MP2 eingebettet. Weiterlesen

M-IDentity Stick der MigrosBank unter Ubuntu 12.04

mIDentity1Wer unter Linux E-Banking betreibt, hat vor allem bei USB-Sticks mit einigen Problemen zu kämpfen. Inzwischen unterstützen zwar praktisch alle Anbieter Linux, die Installation kann sich jedoch kompliziert gestalten.

Gerade habe ich für jemanden den M-IDentity Stick (Hersteller: Kobil)  der MigrosBank installiert. Dabei musste ich einigen Anpassungen an den udev-Rules vornehmen. Vor allem müssen Berechtigungen angepasst und richtig geladen werden. Weiterlesen

Die Dreambox im Broadcast-Umfeld

dreambox800se_boxesEs gibt viele professionelle DVB (S/T/C) Empfänger auf dem Markt – doch die Kosten dafür sind hoch und die Flexibilität eher klein. Schon vor längerer Zeit konnte ich eine Dreambox DM8000 von Dream Multimedia (mit 2xDVB-C und 2xDVB-S Tunern) bei uns im Broadcast-Umfeld installieren. Die Möglichkeiten zur Bedienung über das integrierte Web-Interface und die Aufnahme von Sendungen direkt auf unseren Video-Server (über ein Netzwerk-Share), konnten auch die letzten Zweifel beseitigen. Inzwischen ist die DM8000 fester Bestandteil unserer Infrastruktur. Weiterlesen

mwlib.rl – neue Version

mwlib.rl compilierung

mwlib.rl compilierung

Ende August 2013 wurde eine weitere Version von mwlib.rl (0.15.11) veröffentlicht. Damit ich die Titelseite der Handbücher noch besser unserem Corporate-Design anpassen kann, wurden wieder diverse Design-Optionen eingebaut. So kann man neu auch die Position des Titel-Textes frei definieren. Zusätzlich können die Lizenz-Infos ausgeblendet werden und die Datum/Zeit-Informationen, jeweils unten auf der Titelseite, können frei definiert werden (Datum’s-Format und Text). Weiterlesen

NX Client – LXDE unter Debian 7

Einer meiner kleinen „Helferlein“ ist ein Mini-PC, der zu Hause diverse Aufgaben übernimmt (Backup-Management, Cloud-Dienste usw.). Da ich eine Grafische Oberfläche wollte die von Hause aus nur wenig Performance benötigt, habe ich mich für LXDE entschieden. Um von überall her verschlüsselt auf den Desktop zugreifen zu können, benutze ich seid langem den NXServer von NoMachine (Free-Version). Um damit eine Remote-Desktop Verbindung herzustellen, wird nur der SSH-Port 22 benötigt, der oft sowieso zugänglich ist. Da die Verbindung durch die SSH-Verbindung getunnelt wird, ist somit auch die Verschlüsselung gewährleistet. Weiterlesen

mwlib.rl und pdfsam

In den mit mwlib generierten PDF’s ist das ToC leider nicht verlinkt. D.h. man kann über das Inhaltsverzeichnis nicht direkt zum entsprechenden Inhalt springen. Jedoch gibt es eine einfache Möglichkeit: Die Software „pdfsam“ (http://www.pdfsam.org / Debian: apt-get install pdfsam) auf dem Renderserver ermöglicht nach der Installation das integrieren von Bookmarks in den PDF’s. Wenn mwlib bereits läuft, sind keine weiteren Konfigurationen nötig. Weiterlesen

mwlib (Render-Server)

mwlib

Durch mein Projekt (WIKI Pilot auf Basis von Mediawiki und Bluespice) konnte ich über den Arbeitgeber das Projekt „mwlib“ von Pediapress anpassen und ergänzen lassen. Die Version 0.14.2 ist entsprechend mit Features ergänzt worden, die für uns Firmen-Intern verwendet werden. Dabei wurde darauf geachtet, dass wir auch weiterhin die offiziellen Versionen (Main-Stream) von mwlib verwenden können und haben darum die Features direkt in diese Version fliessen lassen. Die Anpassungen wurden so gemacht, dass auch andere Benutzer der Software davon profitieren können. Entsprechend sind viele der neuen Optionen über ein Config-File beeinflussbar, ohne dass man den Programm-Code abändern muss. Weiterlesen

LiMePlug Projekt

LiMePlug Logo

LiMePlug Logo

LiMeWas?!

LiMePlug steht für „Linux Media Plug“.

Das Bedürfnis

Die inzwischen bei uns in der Firma viel verwendete „Universalplattform“ mit der installierten Software „Carbon Coder“ (zur Umwandlung von Audio/Video jeglicher Art) läuft unter Windows. Dort werden angeschlossene Medien bekannter weise als Laufwerksbuchstaben in das Dateisystem eingebunden. Leider hat dieses System einige Schwächen, die man nun mit dem „LiMePlug“ elegant umgehen kann. Es kann beispielsweise vorkommen, dass Laufwerkbuchstaben mehrfach vergeben werden. Dies führt, erwartungsgemäss, zu komischen Effekten. Ausserdem können z.B. mehrere eingesteckte USB-Sticks nicht in jedem Fall einfach auseinander gehalten werden. Dann treten Fragen auf wie: „Welcher USB-Stick ist noch in Benutzung, welchen kann ich bereits abmelden und dem Kunden mitgeben?!“. Da wir Techniker möglichst Nerven schonend mit den Unmengen von Hardware/Software umgehen möchten, suchte ich eine Lösung. Ein interessantes, lehrreiches Projekt entstand schlussendlich daraus. Weiterlesen