Wenn im Ubuntu-Filemanager (Nautilus) Windows-Shares eingebunden werden, ist anschliessend nicht ganz klar, wo im Dateisystem sich die Mountpoints befinden. Diese sind etwas versteckt unter „/run/user“ und nicht in den bekannten „/media“ oder „mnt“-Foldern. Mit der Umgebungsvariable $XDG_RUNTIME_DIR kommt man jedoch meistens schnell zum Ziel:
/$XDG_RUNTIME_DIR/gvfs
Bei älteren Ubuntu-Versionen könnte dieser Befehl funktionieren:
/run/user/$(id -u)/gvfs
Unterhalb diesem Verzeichnis sollten sich nun die Mountpoints (mit etwas speziellen Namen) befinden.
Das Syslog und die Konsole füllen sich mit Fehlermeldungen von der Harddisk – nun gilt es schnell noch die Daten zu sichern und eine Analyse der Festplatte durchzuführen. Jede moderne Festplatte verfügt bereits über ein internes Fehler-Log und die Möglichkeit, ihren eigenen Gesundheitszustand zu überwachen (Health). Um an diese Informationen und Funktionen zu gelangen, wird unter GNU/Linux das Programm smartctl und den Deamon smartd verwendet. Die Manpages (Anleitungen) findet man mit man smartctl und man smartd.
Die Harddisk hat defekte Sektoren und sollte in Garantie ausgetauscht werden. Natürlich möchte man nicht, dass die Daten darauf einsehbar sind und möchte diese entsprechend sicher und nachhaltig löschen. Auch wenn ein Computer inkl. Harddisk verkauft wird, sollte man vorher die Daten auf der Harddisk sicher löschen.