Anki – Lernen mit virtuellen Karten (flashcards)

Meine Generation hat für Prüfungen immer gerne mit selbst geschriebenen „Kärtchen“ gelernt. Dabei hatte man den ersten Lern-Effekt bereits beim erstellen der Karten und konnte dann unterwegs jederzeit pauken. Heute macht man das natürlich auf modernere Art und Weise. Da ich momentan auch für die LPI-Prüfungen lernen muss, kam ich durch einen Kollegen auf die OpenSource-Software „Anki“. Diese ist nebst einer Browser-Variante auch für alle wichtigen Betriebssysteme und als APP auf dem Smartphone verfügbar- was generell schon viele Vorteile bringt. Das Lernen unterwegs wird somit mindestens so einfach wie mit den guten alten Papier-Karten.

anki-frage_antwort anki-statistik

Zusätzlich hat man die Möglichkeit, alle Anki-Instanzen synchron zu halten. D.h. auf dem Smartphone hat man den selben Stand wie auf dem Desktop zu Hause oder im Webbrowser auf der Arbeit. Diverse Statistiken zeigen zusätzlich den Lernerfolg und den ungefähren Zeitaufwand, bis man bereit ist für die Prüfung.

Auf der Webseite von Anki (https://ankiweb.net) findet man zu diversen Themen bereits Karten, die von anderen Benutzern erstellt wurden. Hier hat man dann auch die Möglichkeit seine eigenen Karten öffentlich zugänglich zu machen. Wenn die Qualität stimmt, ist dies sicher eine gute Idee – und ganz im Sinne des OpenSource-Gedankens, den die Software selber ja auch verfolgt. Auf der Webseite kann man online sein Studium auch direkt fortfahren, wenn man z.B. auf dem Firmen-PC die Software nicht installieren kann/darf.

Persönlich finde ich Anki als wertvoll für alle die auf diese Weise lernen möchten. Egal ob in der Schule, im Studium oder später in der Ausbildung/Weiterbildung. Probiert es aus und schaut auf der Webseite welche Karten es zum gewünschten Thema bereits im Angebot hat.

 

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